Winter School 2010/2011
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Winter School 2010/2011

Winter School 2010/2011

“Ich schaffe die Prüfung” –
intensive Vorbereitung für Nerven und Kopf

Dozenten:

Sylvie Tschumakoff, Gabi Heinz, Ilse Latscha, Ute Dolleck-Spamer, Petra Kramer, Tanja Brotrück

Inhalt:

Dieses kompakte Repetitorium richtet sich an alle, die ihre Nerven und ihren Kopf intensiv auf die Prüfung vorbereiten wollen.

Für den Kopf:

Vertiefung des prüfungsrelevanten Wissens, Einüben von Prüfungssituationen

Für die Nerven:

Bearbeitung und Abbau von Ängsten oder Blockaden mit Hilfe der Kinesiologie

Ablauf:

Es werden schriftliche und mündliche Fragen gestellt und beantwortet. Die Teilnehmer werden mit Diagnoserätseln und Lückentexten arbeiten und Kurzreferate halten. Dabei werden nicht nur Inhalte vermittelt, sondern es werden auch Präsentationen und Strategien bei Multiple Choice-Prüfungen eingeübt. Ein weiterer Schwerpunkt wird das Erkennen von Querverbindungen in der Differentialdiagnostik sein.

An zwei Tagen der Woche werden parallel zum Unterricht kinesiologische Einzelsitzungen angeboten. Hier geht es vor allem um den richtigen Umgang mit dem Prüfungsstress, wobei auf jeden Teilnehmer individuell eingegangen werden kann. Der Preis für diese Sitzungen ist in der Kursgebühr enthalten.

Termin Winter School 2010/2011:

    Mittwoch 5. - Sonntag 9. Januar 2011

Kurszeiten

    Mittwoch bis Sonntag,
    täglich 9:00-13:00 und 14:00-17:00 Uhr

Kosten:

    450,00 Euro

Buchung:

Eine rechtzeitige Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Es soll schließlich nicht nur zugehört, sondern auch intensiv geübt werden...


Impressionen von einer Summer School...

Wir werden immer mal wieder gefragt, wie denn die Summer bzw. Winter School denn so abläuft. Das ist verständlich: es ist kein normaler Unterricht, aber trotzdem wird gelernt...

Deshalb wollten wir einfach mal ein (wahres) Beispiel bringen, wie das bei uns so zugehen kann. Wir hatten es auch schon mal in unserem naturopath Newsletter beschrieben, aber vielleicht interessiert es ja auch den einen oder die andere die bisher noch keinen Newsletter lesen...

(Übrigens, wenn Sie unseren naturopath Email-Newsletter nicht mehr verpassen möchten, dann können Sie ihn auf der Newsletter-Seite ganz einfach abonnieren.)

Nun aber unser Bericht von der Summer School 2009

SteffiGerade ist wieder eine unserer Summer Schools zu Ende gegangen, die sich ja mit der Winter School im Januar abwechseln, immer am Ende der Schulferien. In beiden wird jeweils fünf ganze Tage am Stück auf die bevorstehende Überprüfung für Heilpraktiker vorbereitet. Wie machen wir das? Nun, es wird viel gearbeitet, aber unsere Teilnehmer haben Medizinisches Rätsel in Activity...auch viel Spaß dabei. Ein Beispiel …

Rechts, das ist Steffi. Sie hat eine Karte gezogen mit einem medizinischen Begriff. Kennen Sie Activity? Das ist ein Spiel, bei dem man Begriffe entweder malen oder darstellen oder umschreiben muss. Die anderen raten, worum es geht. Nun, Steffi musste ihren Begriff malen – hier auf der linken Seite das Ergebnis.

Jetzt sind Sie erst mal dran… was ist hier gemeint? Raten Sie mit?

(Weiter unten kommen aber noch ein paar Tipps.)

Das Rätsel von oben – erster Tipp

Activity-Rätsel, erstes TeilbildSie haben es sich wahrscheinlich schon gedacht… das erste Bild ist das wichtigste:

Jemand schreit…? bläst…? hustet…? spuckt…? Sieht auf jeden Fall nicht gesund aus, oder? Stimmt, der gesuchte Begriff bezeichnet eine Krankheit.

Das Rätsel von oben – zweiter Tipp

Activity-Rätsel, zweites TeilbildAls zweites Bild wurde das hier gemalt:

Ein Mensch mit Sprechblase? Oder ist das ein Preisschild, an einer Puppe? Nein, es ist ein Baby, mit Fläschchen. Was könnte das wohl heißen…?
 

Das Rätsel von oben – dritter Tipp

Activity-Rätsel, drittes TeilbildDas hier ist wirklich sehr herausfordernd – sagt Ihnen das was?

Okay, hier müssen wir wirklich helfen: es stellte sich dann heraus, dass das ein durchgestrichenes Vogelnest ist. Hilft Ihnen das weiter? Nicht wirklich, oder?

Activity-Rätsel, viertes TeilbildDas Rätsel von oben – vierter Tipp

Und nun noch das letzte der vier Teilbilder:

Der "Stachel" am Arm bedeutet vermutlich, jemand bekommt eine Spritze.

So, haben Sie jetzt die Lösung?

Das Rätsel von oben – die Lösung

Unseren HP-Schülern in der Summer School hat das gereicht für die Lösung, und Ihnen?

Die Lösung ist: Keuchhusten. Und was bedeuten die vier Teilbilder dazu?

  1. Der keuchende Husten (sobald man die Lösung kennt, sieht man es auch…);
  2. Keuchhusten ist eine Kinderkrankheit;
  3. kein Nestschutz, d.h. auch Neugeborene können Keuchhusten bekommen;
  4. eine Krankheit, gegen die geimpft werden kann.

KerstinDie jubelnde Siegerin: Kerstin hat zuerst gesehen, worum es geht, und sich damit den Punkt für ihre Mannschaft gesichert.

Und warum machen wir das?

Alle Teilnehmer hatten sehr viel Spaß dabei. Aber, viel wichtiger noch: Auch unter Stress, in der Prüfungssituation: alle werden sich erinnern, dass Keuchhusten zu den Kinderkrankheiten gehört, dass es dagegen keinen Nestschutz gibt, und so weiter. Und das war letztlich der Sinn der Sache...


Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel...

Wir hatten mit den Schülern eine Art „Activity“ gespielt – aber natürlich nur mit prüfungsrelevanten Themen! Steffi hatte eine Karte mit dem Begriff „Keuchhusten“ gezogen und musste diesen graphisch darstellen. Sie zeigte vier Eigenschaften der Krankheit durch vier Teilzeichnungen auf, Activity-Rätsel, drittes Teilbildeine davon sehen Sie hier rechts noch einmal.

Das ist ein durchgestrichenes Vogelnest; die Schüler hatten das erkannt. Bedeutung: kein Nestschutz, d.h. auch Neugeborene können Keuchhusten bekommen.

Der Bericht im August-Newsletter endete mit unserer Prognose:
Auch unter Stress, in der Prüfungssituation: alle werden sich erinnern, dass Keuchhusten zu den Kinderkrankheiten gehört, dass es dagegen keinen Nestschutz gibt, und so weiter.

Und nun kommt’s: Mit dieser Aufgabe hatten wir einen richtig „guten Riecher“:
In der schriftlichen HP-Prüfung im Oktober 2009 kam nämlich tatsächlich eine Frage zum Keuchhusten. Und eine der Antwortmöglichkeiten war: „Gefährdet sind vor allem Säuglinge, da keine passive Immunität durch die Mütter besteht“.

SmilyEine landesweite Auswertung dieser Frage kennen wir nicht, aber raten Sie mal, wie unsere Summer School-TeilnehmerInnen hier abgeschnitten haben…


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