Funktionelle Medizin

Dozentin: Marion Ring, Heilpraktikerin

Marion Ring

Kursbeschreibung

Funktionelle Medizin nach Dr. Schimmel, Teil 1

Die Funktionelle Medizin ist eine Domäne der Naturheilkunde, da hier Funktionsstörungen von Organen aufgespürt werden können, bevor morphologische Schäden eingetreten sind. Im Stadium der Funktionsstörung können schon vielfältige, mehr oder weniger heftige Symptome auftreten und in den meisten Fällen kommt der Patient zu diesem Zeitpunkt in die naturheilkundliche Praxis. Es gestaltet sich oft schwierig, die Vielzahl der Symptome des Patienten zu gewichten und vielleicht einer gemeinsamen Ursache zuzuordnen. Ist das möglich, kann jedoch effektiver behandelt werden.
Die Funktionelle Medizin bietet eine fundierte Grundlage, die Vernetzung verschiedener Organe und ihrer Krankheitssymptome besser zu verstehen. Diese Vernetzung gründet sich sowohl auf bekannten und physiologisch nachvollziehbaren Organbeziehungen, als auch auf den Meridian-Verbindungen der TCM, vereint demnach westliche und östliche Sichtweisen der Krankheitsentstehung.
Neuere Untersuchungen nach Prof. Popp lassen auch Zusammenhänge von Zellen und Zellgruppen untereinander über verschiedene Frequenzen (Ionenströme / Photonenemissionen) erkennen. Diese Zusammenhänge nutzt die bioelektrische Funktionsdiagnostik zur Gewinnung individuell relevanter Informationen bzgl. Krankheitsentstehung und auslösenden Faktoren.
Therapiegestaltung und Medikamentenwahl werden dadurch erleichtert und optimiert.

Seminarinhalte

  • Testaufbau mit Wabe, Hand-Elektrode und Griffel/ Abtast-Elektrode
  • Vortest und Organtest, Testablauf und Testprotokoll
  • Bedeutung und Nutzung spezieller Testampullen im Vortest
  • Die Möglichkeiten verschiedener Sonder-Testsätze, beispielsweise zur Allergenbestimmung oder Erregertestung
  • Der Vorgang des „Filterns“ in der Testung
  • Der „biologische Index“ bzw. die „DNA- oder Stress-Stufen“ und ihre Bedeutung
  • Ermittlung des effektivsten und verträglichsten „Rezeptes“
  • Testpraxis

Funktionelle Medizin nach Dr. Schimmel, Teil 2 – Die Kausalketten

Organe und Organsysteme sind physiologisch und pathophysiologisch kausalkettenartig miteinander verbunden. Dabei existieren einerseits schulmedizinisch bekannte pathophysiologisch- morphologische Zusammenhänge, andererseits gibt es Verbindungen die sich nur über die chinesische Energie- und Meridianlehre erklären lassen.
Seit langem lehrt das System der Grundregulation nach Pischinger, dass alle Organe/Zellverbände über das Bindegewebe und seine Bestandteile (Mesenchym + Lymphe + Kapillarnetz + vegetative Nervenendigungen) miteinander verknüpft sind.
Im Rahmen einer Kausalkette schiebt ein belastetes oder beherdetes Organ seine Problematik auf andere Organe und Gewebe ab, an denen sich daraufhin eine bestimmte Symptomatik äußert (z.B. Hautekzem). Oft ist die Stelle, an der sich das Symptom zeigt, die sprichwörtliche „Schwachstelle“ im System – die Ursache liegt jedoch woanders.
Das System der Kausalketten ermöglicht es, diese Ursache zu ermitteln, verschiedenste Symptome des Patienten miteinander zu verbinden und ursächlich zuzuordnen.
So wird die Therapieplanung und die Wahl geeigneter Medikamente erleichtert und kann effizienter auf den Patienten abgestimmt werden.

Seminarinhalte

  • Störfaktoren in der funktionellen Medizin
  • Herd- und Störfeldtestung und Behandlung
  • Organwechselwirkungen und Funktionskreisläufe- die Kausalketten
  • Meridianlehre in der funktionellen Medizin
  • Testung von pathologischen Organzusammenhängen
  • Berücksichtigung pathologischer Organzusammenhänge in der Therapieplanung/ Medikamentenwahl

Dieser Kurs ist Teil der Ausbildung Basiswissen Naturheilkunde.