Antlitzdiagnose

Dozentin: Sylvie Tschumakoff, Heilpraktikerin

Sylvie Tschumakoff

Kursbeschreibung

Mit unserem Antlitz, unserem Gesicht, zeigen wir mehr als mit jedem anderen Teil unseres Körpers nach außen, wer wir sind. Der Glanz in unseren Augen, die nach oben oder unten gekehrten Mundwinkel, die eingeschriebenen Falten und viele andere Zeichen verraten, wie es uns geht, wie wir leben, wer wir sind. Alles ist eingeschrieben in unser Antlitz.
Keine zwei Gesichter sind absolut gleich, noch nicht einmal die von Zwillingen. Sogar beim gleichen Menschen unterscheidet sich die linke von der rechten Gesichtshälfte. Die Antlitzdiagnostik lehrt uns, genauer hinzuschauen. So stimmen leuchtende Augen und ein lächelnder Mund überein, wogegen die Aussage “es geht mir gut” durch einen verkniffenen Mund und nach unten gezogene Mundwinkel in Frage gestellt wird.
Pathophysiognomie bzw. Pathophysiognomik
Dieser Zweig befasst sich mit den Krankheitszeichen, die im Gesicht ablesbar sind. Diese sind natürlich für den Therapeuten besonders interessant, da sie ihm wertvolle erste Hinweise geben können. So können andere Diagnoserichtungen zielgerichteter eingesetzt werden.
Psychophysiognomie bzw. Psychophysiognomik
Hier beschäftigt man sich eher mit den unveränderlichen Eigenschaften des Gesichtes, z.B. mit dessen Proportionen. Dabei wird etwa die Aufteilung in Unter-, Mittel- und Obergesicht mit der Dreiteilung in Körper, Geist und Seele in Verbindung gebracht. Es gibt die drei Grundnaturelle der Bewegung, Ernährung und Empfindung mit vielen Verfeinerungen. Und darüber hinaus gibt es viele Einzelzeichen, z.B. für unterschiedliche Begabungen oder für andere Stärken und Schwächen des Menschen.